Ukrainische Kriegsgefangene (POWs), die in Russland und besetzten Gebieten festgehalten werden, haben systematische Folter erlitten, einschließlich Schlägen, Elektroschocks und standrechtlichen Hinrichtungen.
Oleniwka-Vorfall: Am 29. Juli 2022 tötete eine Explosion im Oleniwka-Gefängnis (besetztes Donezk-Gebiet) 53 ukrainische POWs. UN schreibt russische Verantwortung für verweigerten IKRK-Inspektorzugang (Internationales Komitee vom Roten Kreuz) und Beweise für vorsätzliche Hinrichtung zu.
Dokumentation: OSZE- und Amnesty International-Berichte dokumentieren systematische Verstöße an über 20 Haftorten. Zeugenaussagen von freigelassenen POWs beschreiben Nahrungsentzug, elektrische Folter und unmenschliche Bedingungen.
Genfer Konventionsverletzungen: IStGH ermittelt wegen Kriegsverbrechen. UN (September 2022) bestätigte Behandlung, die Folter und unmenschliche Behandlung darstellt, verboten durch die Dritte Genfer Konvention.
Zeitleiste: Juli 2022 - Oleniwka-Explosion; 2023 - detaillierte UN-Berichte; 2024 - teilweise Freilassungen durch Gefangenenaustausch.