Am 16.-17. Juni 2023 besucht afrikanische Delegation mit 7 Präsidenten Kiew und Moskau mit afrikanischem Friedensplan.

Teilnehmer: Präsidenten von Südafrika (Ramaphosa), Senegal (Sall), Sambia (Hichilema), Komoren (Assoumani), Uganda, Ägypten, Republik Kongo. Abwesend: Kenias Präsident.

10-Punkte-Plan:
1. Souveränität und territoriale Integrität gemäß UN-Charta
2. Sofortige Deeskalation
3. Garantierte Sicherheit für alle
4. Freie humanitäre Hilfe
5. Gefangenenaustausch
6. Rückführung deportierter Kinder
7. Globale Nahrungsmittelkrise lindern
8. Sanktionen: Dialog
9. Afrikanischer Friedensprozess
10. Nachkriegs-Wiederaufbau

In Kiew (16. Juni): Selenskyj hört zu aber kritisiert Plan. Während Treffen Luftalarm - russische Raketen treffen ukrainische Städte. Delegation geht in Schutzräume. Selenskyj: "Russland zeigt was es vom afrikanischen Frieden hält indem es bombardiert während ihr hier seid".

In Moskau (17. Juni): Putin lehnt Plan ab. Fordert Anerkennung besetzter Gebiete als "Realität". Herablassende Haltung gegenüber afrikanischen Führern.

Warum es scheiterte:
- Plan zu vage bei territorialer Frage
- Kein echter Druck auf Russland
- Koordinierung mit russischem Angriff auf Kiew untergräbt Glaubwürdigkeit (Zufall oder Botschaft?)
- Afrika gespalten: einige pro-russische Länder, andere neutral

Auswirkung: Null. Initiative zeigt dass ohne Druck auf Russland Frieden unmöglich.